katzen
 
 

KATZENLEBEN


Ein Organ oder eine Eigenschaft entwickeln sich durch Inanspruchnahme.

Was nicht beansprucht wird, degeneriert. Das hat die Natur so eingerichtet.

Aus diesem Grund hat die domestizierte Katze die bequeme Nähe zum Menschen mit dem Verlust ihrer unabhängigen Überlebensfähigkeit bezahlt.  Sie ist zur Hauskatze geworden.


Eine ausgesetzte Hauskatze wird nicht zu einer Wildkatze, ebensowenig wie ein ausgesetztes Schwein zu einem Wildschwein wird. Die Hauskatze unterscheidet sich von der Wildkatze erheblich. Das betrifft ihre körperlichen Eigenschaften ebenso wie ihr Wesen.


Ausgesetzte Katzen sind dem Leben ohne menschliche Obhut nicht gewachsen und leiden extrem unter ihrer traurigen Situation. Deshalb ist das Aussetzen oder das Zurücklassen von Katzen Tierquälerei und verboten. Man darf auch keine Pferde oder Kühe einfach aussetzen.


Trotzdem ist es ein weit verbreitetes Übel, daß Katzenbesitzer ihre Tiere aussetzen oder beim Umzug einfach zurücklassen. In einer Stadt wie z.B. Köln führen ca. 50.000 ausgesetzte oder verjagte Katzen deshalb ein qualvolles Leben, in dem ihnen nicht geholfen wird.


Wer diesen armen Tieren begegnet und ein mitfühlendes Herz hat, das es ihm nicht erlaubt, einfach wegzusehen, wird natürlich helfen wollen. Dabei stellt es sich sehr schnell heraus, daß es sich um ein Problem menschlichen Verhaltens handelt, dessen Opfer die Katzen sind.


Um an genau diesem Punkt anzusetzen, habe ich zusammen mit einem Tierschutzverein eine bundesweite Umfrage-Aktion gestartet, um herauszufinden, wie viele Leute mit dem menschengemachten Katzenproblem konfrontiert worden sind. Nach einer Woche hatte ich bereits 2.000 Rückmeldungen mit größtenteils bestürzendem Inhalt. Hier ist ein Beispiel zu lesen.


Die Aktion hat zu einem Teilerfolg geführt: Flyer Bergheim.pdf

 
Schnurrende Katzen sind Balsam für die Nerven
Zurück
Katzen 2

Ein Klick auf die schwarze Katze liefert einen kleinen Blick auf die Nöte der Tiere.